• Natalie

08/05/20 – Große Wiedervereinigung & Zwischenpräsentation



Diese Woche war es so weit! Wir beide kehrten wieder nach Schwäbisch Gmünd zurück und konnten gemeinsam, live und in Farbe zusammen an unserer Thesis weiterarbeiten. Nachdem wir nun seit 6 Wochen getrennt von zuhause aus gearbeitet hatten, war dieses Wiedersehen eine willkommene Abwechslung. Außerdem stand nun unsere Zwischenpräsentation an! Nachdem wir letzte Woche nochmal deutlich kürzen mussten, um nicht über die vereinbarten 10 Minuten zu kommen, waren wir endlich startklar. Da die Präsentation aufgrund des Coronavirus nicht wie gewöhnlich an der Hochschule stattfinden konnte, bereiteten wir alle eine digitale Präsentation vor, die über Zoom präsentiert wurde. Dazu konnte jede Gruppe ihre Präsentation schon vorher als Video aufnehmen, damit es zu keinen technischen Problemen während des Vortragens kommt. So verbrachten wir den Anfang der Woche damit unser Präsentationsvideo aufzunehmen und zu schneiden. Dabei stellten wir fest, dass wir wohl beide in unserem nächsten Leben keine Werbesprecher werden würden – unsere Versprecher waren schon fast nicht mehr zählbar :D Nach gefühlt hundert Aufnahmetakes hatten wir es schließlich geschafft. Am Mittwoch ging es dann los. Da die Präsentation als Video abgespielt wurde und wir nur die anschließenden Fragen live beantworten mussten, waren wir recht entspannt und freuten uns auf die Präsentationen. Wir fanden jedes Thema sehr interessant und die Vorträge waren toll aufbereitet. Glücklicherweise fiel die Kritik und die Rückmeldungen zu den Projekten überwiegend positiv aus und keine Gruppe fiel negativ auf. Auch wir sind mit unserem Feedback sehr zufrieden. Vor allem die Vorschläge, dass wir uns mehr mit der Stimme als Parameter befassen und noch mehr das Thema »Performance-Marketing« miteinbeziehen könnten, fanden wir super Anmerkungen. Worüber wir in nächster Zeit jedoch einmal intensiv nachdenken müssen, ist unser Vorhaben, populistische Methoden mithilfe populistischer Methoden aufzuklären. Die »Bekämpfung mit den eigenen Waffen« ist ein sehr schmaler Grat, auf dem wir uns im Moment bewegen. Die Gefahr besteht, dass unsere Post in den Sozialen Netzwerken missverstanden werden könnten. Denn natürlich wollen wir mit unseren teilweise sehr provokanten Posts Populisten nicht unterstützen, sondern für ihre Methoden sensibilisieren. Alles in allem bestärkte uns die Zwischenpräsentation in unserem Vorhaben und wir wissen was wir in den nächsten Wochen weiter umsetzen wollen. Natürlich startete unsere Woche trotz Zwischenpräsentation mit einem Faktenpost. Dieses Mal berichteten wir darüber, dass auf rechten Seiten 38% der Beiträge falsch oder teils falsch waren. Auf linken Seiten waren es immerhin 19%. In klassischen Journalismusformaten waren es deutlich weniger Falschmeldungen, die aufgedeckt wurden. Hier war es »nur« eine von hundert Meldungen (Brodnig, I. (2017). Lügen im Netz). Auch hier wird wieder deutlich, wie wichtig es ist, nicht jeden Beitrag einfach zu glauben, sondern auf Faktenchecks wie mimikama.at zu prüfen, wie hoch der Wahrheitsgehalt tatsächlich ist. Abschluss der Woche bildete unser Repost der Freiheitlichen Jugend Burgenland zu dem Thema »Frauenbild im Populismus«. Viele rechtspopulistische Gruppierungen sprechen sich gegen eine Gleichstellung von Mann und Frau aus und haben konkrete Vorstellungen wie eine »normale Familie« auszusehen hat. Die Kampagne der Jugendorganisation der rechtsgewandten Freiheitlichen Partei Österreichs wollte 2014 für ein »gerechtes Frauenbild« werben und »vehement gegen diese absurden Entwicklungen antreten«, nachdem Conchita Wurst beim Eurovision Song Contest gewann (https://rp-online.de/politik/ausland/fpoe-jugend-attackiert-conchita-wurst_aid-20313559).

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