17/04/20 – Work, work, work, work




Woche 4 im Home-Office geht nun zu Ende. Während man sich an unserer Hochschule auf ein rein digitales Semester vorbereitet, sind wir nach den Ostertagen voller Energie und mitten am »Abarbeiten« unserer To Do-Liste. Zunächst begann unsere Woche wieder mit einem Beitrag auf unseren sozialen Netzwerken, diesmal wieder als Faktenpost. Er behandelte das Thema Bots und wie diese für politische Zwecke genutzt werden können. Das wohl bekannteste Beispiel stellt der US-Wahlkampf 2015 dar. Donald Trump bedient sich der Blogging-Plattform Twitter wie wohl kein anderer Politiker, dabei ist sein Publikum zu hohem Anteil nicht einmal menschlich. Die FAZ berichtete 2016, dass es sich bei Trumps Online-Publikum bei jedem 4. Twitter-Follower um einen Bot handelte (vgl. https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/twitter-bots-von-donald-trump-greifen-in-us-wahlkampf-ein-14455894.html). So ist es nicht verwunderlich, dass Trump während seines Wahlkampfs etwa 470.000 Retweets von russischen Accounts erhielt, während seine Konkurrentin Hilary Clinton nur 48.000 mal von solchen Profilen geretweetet wurde. Ein großer Teil unserer Woche bestand aus der Aufbereitung unserer bisher geführten Interviews sowie unserer Umfrage. Wir freuen uns, das erste Interview und die wichtigsten Ergebnisse unserer Umfrage daher ab sofort auf unserer Webseite präsentieren zu können. Ihr findet das Material auf unserer Webseite unter der Rubrik »Wissen«. Am 6. Mai wird unsere Zwischenpräsentation stattfinden, in der wir über unseren bisherigen Projektverlauf vor Professoren und anderen Studenten sprechen werden. Bei der gemeinsamen Absprache, was wir in 15 Minuten alles präsentieren möchten, waren wir uns einig, das wir mit dem bisherigen Forschritt zufrieden sind und wir hoffen, noch möglichst viele unserer Ideen in den nächsten 3 Monaten realisieren zu können. Abschluss der Woche bildete unser Post über populistische Anti-Haltungen und daraus resultierende Verschwörungstheorien. Kernthema ist dabei die Corona-Pandemie, die von vielen Populisten nicht ernst genommen und mit einfachen Scheinlösungen abgetan wird. Neben dem amerikanischen Präsidenten Trump, äußerte sich auch Brasiliens Staatsoberhaupt Bolsonaro zu dem Virus, indem er es als »Grippchen« bezeichnet. Mart Helme, Estlands Innenminister hingegen setzen bei der Bekämpfung von Covid-19 auf warme Socken, Senfpflaster und das Einreiben der Brust mit Gänsefett. Wenn ihr mehr über den Umgang von Populisten mit Corona in anderen Ländern und deren »Maßnahmen« wissen wollt, schaut euch gerne unseren Beitrag dazu an.

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